St. Marienkrankenhaus
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Chefarzt Prof. Dr. med. Franz Hartmann

Medizinische Klinik

(Gesamtleitung)

Chefarzt: Prof. Dr. med. Franz Hartmann
Telefon (0 69) 15 63 - 12 85

Sekretariat:

Frau Büche
Telefon (069) 1563-1287
Telefax (069) 1563-1586

Frau Bratic
Telefon (069) 1563-1587

Allgemeine Information

Medizinisches Büro (Anmeldung für ambulante endoskopische Untersuchungen):
Telefon (0 69) 15 63 - 12 86, -12 88

Medizinische Notfallambulanz:
Telefon (0 69) 15 63 - 12 24

Intensiv Station:
Telefon (069) 1563-1296

Station 11 (Onkologische Tagesklinik):
Telefon (069) 1563-1216

Station 27 (Palliativ Station):
Telefon (069) 1563-1564

Station 21 (Privat Station):
Telefon (069) 1563-1289

Station 14 (Allgemein Internistische Station):
Telefon (069) 1563 1299

Station 25 (Onkologische- und Allgemein Internistische Station):
Telefon (069) 1563-1293

Sprechstunde für Patienten mit Chronisch Entzündlichen Darmerkrankungen:
Telefon (069) 1563-1287, -1587

Ernährungsambulanz:
Telefon (0 69) 15 63 - 11 01

Unsere Leistungen:

In der Medizinischen Klinik werden Patienten mit sämtlichen Erkrankungen der inneren Organe behandelt.
Die Klinik umfasst 92 Betten für stationäre Patienten, inklusive einer Intensivstation mit 9 Betten, sowie einer Überwachungseinheit mit 3 Betten. Unsere schon seit vielen Jahren bestehende Palliativstation konnte nach dem Umzug in einen Neubau auf 10 Betten aufgestockt werden. Zusätzlich verfügt die Klinik über eine  Medizinische Notfallambulanz und eine Onkologische Tagesklinik auf der bis zu 20 Patienten ambulant betreut werden können.

In der medizinischen Notfallambulanz erfolgt die Versorgung ambulanter Notfallpatienten, die nicht einer stationären Aufnahme bedürfen, sowie die Erstuntersuchung von Patienten, die per Einweisung durch den Hausarzt, mit dem Krankenwagen oder mit dem Notarztwagen gebracht werden. Die Ambulanz ist 24 Stunden besetzt und wird durch den diensthabenden Arzt der medizinischen Klinik betreut.

Die fachlichen Schwerpunkte der Abteilung liegen im Bereich der Gastroenterologie (Erkrankungen der Verdauungsorgane), der Hämatologie-Onkologie (Krebs- und Bluterkrankungen), der internistischen Intensivmedizin und der Palliativmedizin (Betreuung von Schwerstkranken)

  • Das Fachgebiet der Gastroenterologie umfaßt die Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, der Leber, der Gallenblase und Gallenwege sowie der Bauspeicheldrüse. Der gastroenterologische Schwerpunkt wird durch Herrn Prof. Franz Hartmann vertreten. Therapeutisch kommen neben der medikamentösen Behandlung interventionelle endoskopische Verfahren zur Anwendung, so etwa die endoskopische Gallensteinextraktion, die Abtragung von Polypen, oder die Einlage von Stents zur Behandlung von Stenosen im Verdauungstrakt, außerdem die Akutbehandlung und ambulante Nachsorge von Patienten mit Ösophagusvarizen. Für Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen ist eine spezielle Sprechstunde eingerichtet.

  • Das Fachgebiet der Hämatologie und Onkologie umfaßt die Diagnostik und Behandlung von Krebs- und Blutkrankheiten. In der Medizinischen Klinik kommen   alle konventionellen Verfahren der (neo-)adjuvanten und palliativen Chemotherapie einschließlich kombinierter Radio-Chemotherapien zur Anwendung. Darüber hinaus werden palliativ endoskopische Eingriffe bei Tumoren des Verdauungstraktes durchgeführt. In der Abteilung für Interventionelle Radiologie werden werden arterielle Gefäßembolisationen zur lokalen Tumorbehandlung angewendet. Chemo-therapien sowie Nachsorgeuntersuchungen können auch ambulant auf der interdisziplinären Onkologischen Tagesklinik durchgeführt werden.

  • In den Katharina-Kasper-Kliniken (St. Marienkrankenhaus und St. Elisabethen-Krankenhaus) sind alle wesentlichen konservativen und operativen Spezialdisziplinen einschließlich einer Abteilung für Strahlentherapie vorhanden, so dass ein umfassendes und fachübergreifendes Betreuungsangebot für Tumorpatienten besteht. Verantwortlicher Onkologe im Hause ist Herr Dr. med. G. Pollmeier, Oberarzt der Medizinischen Klinik (Schwerpunktsbezeichnung Hämatologie und Internistische Onkologie). Zur Qualitätssicherung werden hausintern regelmäßig abteilungsübergreifende Fall-Besprechungen durchgeführt. Die Medizinische Klinik ist darüber hinaus an verschiedenen nationalen multizentrischen Therapiestudien beteiligt.

Seit mehreren Jahren können Schwerstkranke, insbesondere Patienten mit bösartigen Erkrankungen, fachgerecht auf unserer Palliativstation versorgt werden. Nach dem Umzug der Station in unseren Neubau konnten wir die Kapazität in 2009 auf 10 Betten erhöhen.

Unter der ärztlichen Leitung von Frau B. Blasius sorgt sich ein kompetentes Palliativteam um die Patienten.

Der Funktionsbereich umfaßt den medizinischen Ultraschall, die diagnostische und interventionelle Endoskopie sowie den Bereich der nicht-invasiven Diagnostik von Herz-Kreislauferkrankungen. Für die Untersuchung von Blut und Knochenmark steht ein eigenes hämatologisch-zytologisches Labor zur Verfügung.

  • Der Funktionsbereich der medizinischen Ultraschalldiagnostik umfasst die sonographische Untersuchung der Bauchorgane einschließlich der Darmwandsonografie sowie die spezielle Diagnostik der Schilddrüse, der Lymphknoten und der Blutgefäße. Ein besonderes Verfahren stellt die Endosonographie dar. Hierbei wird die Ultraschallsonde über ein Endoskop direkt an das zu untersuchende Organ, z. B. den Magen, plaziert, um so kleinste Veränderungen feststellen zu können. Im Rahmen der Diagnostik von Herz-Kreislauferkrankungen werden die transthorakale sowie die transösophageale Echokardiografie einschließlich Farbdoppleruntersuchung durchgeführt.

  • Die medizinische Endoskopie führt Untersuchungen für die gesamte Klinik durch. Das Spektrum der Diagnostik umfaßt die endoskopische Darstellung der Speiseröhre, des Magens, des Dick- und des Enddarms, die Untersuchung der Gallenwege der Bauchspeicheldrüse (ERCP), sowie die Bronchoskopie. Als spezielle Untersuchungen werden die transösophageale Echokardiografie sowie die Endosonografie angeboten. Bei beiden Verfahren wird eine Ultraschallsonde über ein Endoskop direkt an das zu untersuchende Organ plaziert um so kleinste Veränderungen feststellen zu können. Zu den interventionell-endoskopischen Eingriffen, die in unserer Abteilung durchgeführt werden, gehören folgende Verfahren: Endoskopische Blutstillung von Blutungsquellen im Magen-Darmtrakt; Bandligatur und Sklerosierung von Ösophagusvarizen; Endoskopische Gallensteinextraktion; Abtragung von Darmpolypen; Einlage von Kunststoff- oder Metallprothesen zur Überwindung von Stenosen im Verdauungstrakt (diese Verfahren spielen insbesondere in der Behandlung von Tumorerkrankungen eine wichtige Rolle); Anlage künstlicher Ernährungssonden. Zur Anwendung kommen modernste, hochauflösende Endoskope (HDTV mit NBI und iscan).

  • An nicht-invasiver Diagnostik werden folgende Untersuchungen durchgeführt:EKG, Langzeit-EKG, Belastungs-EKG, Langzeit-Blutdruckmessung, Echokardiografie einschließlich Farbdoppleruntersuchung, transösophageale Echokardiografie. Außerdem besteht auf der Intensivstation die Möglichkeit der invasiven Bestimmung von Herz-Kreislaufparametern mittels Rechtsherzkatheter.

Spezielle Angebote:

  • Interventionelle Endoskopie, ERCP-Gallensteinextraktion, Polypenentfernung, Ösophagusvarizenbehandlung (Behandligatur, Sklerosierung), Einbringen von Platzhaltern (Stent), 24 h ph-Metrie

  • Ambulante Sprechstunde für Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Zu den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen zählen der Morbus Crohn und die Colitis ulcerosa. Ihre Behandlung erstreckt sich zumeist über viele Jahre und erfordert häufige Verlaufskontrollen sowie individuelle Therapieentscheidungen. Die enge Kooperation mit einer auf diesem Gebiet erfahrenen Abdominalchirurgie ist in unserem Hause gegeben. Die Sprechstunde wird von Herrn Prof. Hartmann geleitet. Termine können unter der Telefonnummer 0 69 / 15 63 - 12 87 vereinbart werden.

  • Onkologische Tagesklinik. Gezielte Diagnostik bei bösartigen Erkrankungen, Durchführung von Chemotherapien, Schmerztherapie und Tumornachsorge. Die onkologische Tagesklinik wird interdisziplinär von der Frauenklinik und der Medizinischen Klinik belegt. Bis zu 20 Patienten können hier ambulant versorgt werden. Die Station wurde im Oktober 1999 eröffnet. Ziel ist es, unseren Patienten den Komfort einer stationären Behandlung zu bieten mit der Möglichkeit, abends wieder nach Hause zu gehen. Patienten erhalten hier Chemotherapien und Infusionstherapien. Auch Nachsorgeuntersuchungen können über die Tagesklinik organisiert werden. Bei Bedarf kann eine Psychoonkologische Betreuung durch eine  fest angestellte Psychologin durchgeführt werde. Stationsleitung: Onkologische Fachkrankenschwester Frau Masoda Attai, Telefon 069 / 1563-1216

  • Palliativstation. Als Teil der Medizinischen Abteilung eröffnete die Palliativstation im März 2006. Nach dem Umzug in unseren Neubau im Juli 2009 stehen nun zehn wohnliche Einzelzimmer für die Patienten und deren Angehörige zur Verfügung. Unheilbar Kranke mit schwerwiegenden Problemen und Symptomen, die einer Krankenhausbehandlung bedürfen, können hier durch ein sachkundiges Palliativteam ganzheitlich versorgt werden. Ziel der Behandlung ist die Linderung von Beschwerden, z. B. durch eine entsprechende Schmerztherapie. Neben der rein medizinischen Versorgung steht die Psycho-Onkologische und Krankengymnastische Betreuung im Vordergrund. Daneben existieren weitere Angebote, wie z.B. die Musiktherapie. Die Station wird von ärztlicher Seite von Frau B. Blasius einer langjährig erfahrenen Internistin und Palliativmedizinerin geleitet. Des Weiteren betreut ein speziell für palliativmedizinische Belange geschultes Pflegeteam die Patienten. Für Auskünfte und Anmeldungen können Sie uns unter folgender Telefonnummer erreichen: 069 / 1563-1564.

  • Ernährungsambulanz
    Das Ernährungsteam der Medizinischen Klinik kümmert sich um alle Fragen der künstlichen enteralen und parenteralen Ernährung. Der Aufgabenbereich umfaßt die Pflege neu angelegter Magen- bzw. Dünndarmernährungssonden (PEG), die Erstellung von Kostaufbauplänen, sowie die Zusammenstellung eines Infusions-programms für die Heimparenterale Ernährung. Ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit besteht in der Schulung von Pflegepersonal und Angehörigen, um so einen optimalen Übergang für die Ernährung der Patienten zu Hause zu ermöglichen. Nach der Entlassung kommen die Mitarbeiter des Ernährungsteams zu den Patienten nach Hause, um sie dort weiter zu betreuen. Patienten können sich auch zu allgemeinen Fragen der Ernährung beraten lassen.
    Mitarbeiter: Herr Menzel, Frau Schäfer, Telefon: 0 69 / 15 63 - 11 01

  • Diabetikerberatung
    Für unsere stationären Patienten wird in Zusammenarbeit mit der Diätassistentin regelmäßig eine ärztliche geleitete Diabetikerschulung angeboten. Bei Bedarf kann diese auch zwischen den Terminen durch die Stationen angefordert werden. Dem Patienten wird dabei umfangreiches Informationsmaterial kostenlos zur Verfügung gestellt.
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